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Psychotherapie Eva Wilke

Psychotherapie oder Verhaltenstherapie – was ist der Unterschied?
Wenn seelische Erkrankungen geheilt werden sollen, ist Psychotherapie angesagt. Mittlerweile weiß man, dass sich psychische Störungen lösen, wenn sich Verhalten und Denken ändern. Das macht die Verhaltenstherapie.

Psychotherapie ist Beziehung

Psychotherapie kümmert sich, wenn das Zusammenspiel von Denken, Fühlen und Handeln nicht klappt. Auch wenn körperliche Erkrankungen eine seelische Ursache haben, hilft Psychotherapie. Dabei arbeitet sie mit speziellen Behandlungsmethoden. Es gehören aber immer auch Zuwendung und hilfreiche Gespräche dazu. Denn: Psychotherapie ist eine spezielle Form menschlicher Beziehung. Die Therapeutin gestaltet die Beziehung bewusst und kontrolliert. Wie das geht, hat die Therapeutin in Studium und Ausbildung gelernt.

Behandlung ohne Medikamente

Eine Psychotherapeutin verschreibt keine Medikamente. Untersuchungen haben gezeigt, dass Psychotherapie auch ohne Medikamente sehr gut wirken kann. Das lässt sich etwa in MRTs zeigen: das Gehirn verändert sich nachweislich durch die Interaktion in der Therapie. Wenn eine psychische Störung jedoch sehr stark ausgeprägt ist oder schon länger besteht, können Medikamente hilfreich sein und die Therapie unterstützen.

Verhaltenstherapie (VT) ist eine Form der Psychotherapie

Jeder denkt bei Psychotherapie zuerst an Sigmund Freud und die Psychoanalyse. Es gibt aber viel verschiedene Formen der Psychotherapie. Sie unterscheiden sich darin, wie sie die Entstehung psychischer Erkrankungen erklären und welche Methoden sie anwenden, um sie zu behandeln. Es gibt nur wenige Therapieformen, die in Studien zeigen konnten, dass sie wirken. Nur wenn eine Therapieform in wissenschaftlichen Studien gezeigt hat, dass sie bei vielen verschiedenen psychischen Krankheiten hilft, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer solchen Therapie. In Deutschland sind nur vier Formen der Psychotherapie anerkannt: Neben der tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP), der Psychoanalyse und der Systematischen Therapie, auch die Verhaltenstherapie (VT). Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen nur Behandlungen in einem dieser vier so genannten „Richtlinienverfahren“.

Verhaltenstherapie verändert Handeln und Denken

Verhaltenstherapie (VT) hat sich aus Forschungen zum Lernen entwickelt. Sie geht davon aus, dass Verhalten gelernt und auch wieder verlernt werden kann. Verhalten ist dabei in der VT weit gefasst. Es meint nicht nur das sichtbare Verhalten, sondern auch das Denken, Fühlen und die körperliche Wahrnehmung. VT denkt in Problemen, Zielen und Handlungen. VT ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die Therapie hat zwei Ziele: Was die Probleme aufrecht erhält, wird verändert und bestehende Schwierigkeiten werden durch neues Denken und Handeln gelöst. VT bedeutet, in der Zeit zwischen den therapeutischen Sitzungen das eigenen Verhalten im Alltag zu beobachten und neue, veränderte Verhaltensweisen auszuprobieren.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Kinderpsychologen gehen?

Kennt jemand einen guten Kinderpsychologen? Eine oft gestellte Frage, die allerdings nicht ganz korrekt ist. Das Psychotherapeutengesetz schreibt die Berufsbezeichnungen Psychotherapeut bzw. Psychotherapeutin als Bezeichnung für die Psychotherapie verbindlich vor. Die Frage müsste demnach lauten: Kennt jemand einen guten Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutin? 

Was wird in einer Verhaltenstherapie gemacht?

Grundsätzlich geht es in der Verhaltenstherapie darum, dass dem Patient/ den Bezugspersonen dysfunktionale Verhaltens- und Interaktionsmuster bewusst werden, sie deren Entstehung und Funktion verstehen und diese durch funktionalere Verhaltens- und Interaktionsmuster ersetzen.

Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie bei Kindern?

Eine Psychotherapie erstreckt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum (mind. ein Jahr). Es finden wöchentliche 50-minütige Therapiesitzungen mit dem Kind statt. Wöchentliche Gruppentherapien dauern 50 oder 100 Minuten. Im Rhein-Main-Gebiet Frankfurt, rund um Hofheim, Kriftel, Königstein, Liederbach, Bad Soden, Kelkheim und Hattersheim im Taunus bietet sich die Psychotherapie von Eva Wilke an. Hier können Sie Kontakt aufnehmen.

Unterschied zwischen Psychotherapie und einer Verhaltenstherapie?

In der Psychotherapie werden seelische Krankheiten und psychische Störungen geheilt oder gelindert. Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Der Verhaltenstherapeut erarbeitet gemeinsam  mit dem Patienten neue Verhaltens- und Erlebensmuster, die der Patient mit Hilfe verschiedenenMethoden einübt. Ziel ist, dysfunktionale Muster Denk- und Verhaltensmuster durch funktionale zu ersetzen

Wie äußern sich Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern?

Die Symptome können im körperlichen (z.B. Essstörungen, Nägelkauen), im psychischen (Ängstlichkeit, Depressivität, Konzentrationsstörungen usw.) oder im sozialen (Aggressivität, Schüchternheit) Bereich liegen. In der Kategorie Wissenwertes von Eva Wilke erfahren Sie mehr.

Wie finde ich einen Therapieplatz für mein Kind?

Als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin arbeitet Eva Wilke in privater Praxis. Sie rechnet ihre Therapiesitzungen mit Ihnen direkt ab und findet in der Regel auch immer einen freien Therapieplatz für ihr Kind. Dabei haben Sie die Sicherheit, dass die Gebühren für ihre Leistungen durch die GOP gesetzlich geregelt ist. Hier können Sie einen freien Termin für ein erstes klärendes Gespräch selbständig auswählen.

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