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Psychotherapie Eva Wilke

Lehrer, die Schülern mit Verhaltenstherapie helfen wollen
Kein Lehrer würde bei einer körperlichen Verletzung auf die Idee kommen, selbst einen medizinischen Eingriff vorzunehmen. Aber bei seelischen Dingen wird gern mal etwas versucht – mitunter mit fatalen Folgen.

Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten gibt es nahezu an jeder Schule

Auch, wenn Lehrer es gut meinen. Aber bereits der Verband deutscher Psychologen warnte in einer Pressemitteilung vor den Konsequenzen psychotherapeutischer Gespräche mit Schülern. „Psychotherapie ist das Mittel der Wahl bei einer echten Erkrankung. Die sorgfältig zu diagnostizieren ist. Sie eignet sich nicht dafür, mal schnell schulische und entwicklungsbedingte Probleme zu lösen“, heißt es darin. Abgesehen davon, dass solche Methoden nicht von Lehrern durchgeführt werden sollten. Der Verband sieht die Gefahr, dass Schüler durch eine solche Vorgehensweise pathologisiert werden. Vielleicht steckt das Kind nur in einer schwierigen Entwicklungsphase?

Wie Lehrer wirklich helfen können

Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten gibt es nahezu an jeder Schule. Problematisch wird es, wenn Lehrer und Schulleiter unter starkem Arbeitsdruck und Stress diese Schüler unbedacht als krank einstufen. Auch, wenn es gut gemeint ist. Das Problem selbst anzugehen, ist keine Lösung!

Als Psychotherapeutin habe ich immer wieder eine erstaunliche Feststellung gemacht. Diskutiert man mit Lehrkräften, neigen sie dazu, die Ursachen bei den Eltern zu suchen. Die Eltern machen zu Hause alles Mögliche verkehrt. Was die Lehrer in der Schule dann ausbaden müssen.

Spricht man dagegen mit Eltern, ist es genau umgekehrt. Es gibt viele Klagen über die Lehrer. Die in der Schule wieder einreißen, was man zu Hause mühsam aufgebaut hat.

Verhaltensauffälligkeiten vs. psychische Krankheit

Sie stören, sind gewalttätig oder gehen über Monate nicht zur Schule. Wie soll man mit verhaltensauffälligen Schülern umgehen? Oft sind sich Eltern, Lehrer und Behörden uneinig. Schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Oft werden Schüler schnell als krank eingestuft.

Nicht alles, was den Unterricht stört, ist auch eine Krankheit. Aber psychisch kranke Schüler benötigen unbedingt eine Psychotherapie außerhalb der Schule und brauchen Unterstützung. Wie erkennt ein Lehrer diesen Unterschied? Indem er fragt.

Wie ich Lehrer unterstützen kann

Indem ich mir nie anmaße, einer Lehrkraft in ihre Methoden hineinzureden. Wie Sie versuchen, Kindern etwas beizubringen unterliegt allein Ihrer Didaktik. Auch frage ich nie nach der Schuld. Es bringt nichts, nach Schuldigen zu suchen. Es ist im Grunde nur eine müßige Frage. Die Suche nach einem Schuldigen führt nur dazu, dass der Betroffene sich zur Verteidigung herausgefordert fühlt. Das hilft nicht weiter. Also sollten wir sprechen.

Schnelle Hilfe für Kinder & Jugendliche

Wenn Sie Hilfe brauchen, melden Sie sich bitte telefonisch unter 06192/952744. Meine telefonischen Sprechstunden sind montags 8 bis 9 Uhr und freitags 12:30 bis 13:30 Uhr.

Im persönlichen Gespräch können wir dann klären, wie ich Ihnen helfen kann. Sie können auch im Terminkalender bereits einen Gesprächstermin für sich reservieren. Dort hinterlassen Sie bitte auch Ihre Kontaktdaten. Damit ich Sie zeitnah anrufen kann. Wir besprechen dann kurz Ihr Anliegen. Erst anschließend wird der reservierte Gesprächstermin von mir fallweise verbindlich bestätigt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Kinderpsychologen gehen?

Kennt jemand einen guten Kinderpsychologen? Eine oft gestellte Frage, die allerdings nicht ganz korrekt ist. Das Psychotherapeutengesetz schreibt die Berufsbezeichnungen Psychotherapeut bzw. Psychotherapeutin als Bezeichnung für die Psychotherapie verbindlich vor. Die Frage müsste demnach lauten: Kennt jemand einen guten Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutin? 

Was wird in einer Verhaltenstherapie gemacht?

Grundsätzlich geht es in der Verhaltenstherapie darum, dass dem Patient/ den Bezugspersonen dysfunktionale Verhaltens- und Interaktionsmuster bewusst werden, sie deren Entstehung und Funktion verstehen und diese durch funktionalere Verhaltens- und Interaktionsmuster ersetzen.

Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie bei Kindern?

Eine Psychotherapie erstreckt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum (mind. ein Jahr). Es finden wöchentliche 50-minütige Therapiesitzungen mit dem Kind statt. Wöchentliche Gruppentherapien dauern 50 oder 100 Minuten. Im Rhein-Main-Gebiet Frankfurt, rund um Hofheim, Kriftel, Königstein, Liederbach, Bad Soden, Kelkheim und Hattersheim im Taunus bietet sich die Psychotherapie von Eva Wilke an. Hier können Sie Kontakt aufnehmen.

Unterschied zwischen Psychotherapie und einer Verhaltenstherapie?

In der Psychotherapie werden seelische Krankheiten und psychische Störungen geheilt oder gelindert. Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Der Verhaltenstherapeut erarbeitet gemeinsam  mit dem Patienten neue Verhaltens- und Erlebensmuster, die der Patient mit Hilfe verschiedenenMethoden einübt. Ziel ist, dysfunktionale Muster Denk- und Verhaltensmuster durch funktionale zu ersetzen

Wie äußern sich Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern?

Die Symptome können im körperlichen (z.B. Essstörungen, Nägelkauen), im psychischen (Ängstlichkeit, Depressivität, Konzentrationsstörungen usw.) oder im sozialen (Aggressivität, Schüchternheit) Bereich liegen. In der Kategorie Wissenwertes von Eva Wilke erfahren Sie mehr.

Wie finde ich einen Therapieplatz für mein Kind?

Als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin arbeitet Eva Wilke in privater Praxis. Sie rechnet ihre Therapiesitzungen mit Ihnen direkt ab und findet in der Regel auch immer einen freien Therapieplatz für ihr Kind. Dabei haben Sie die Sicherheit, dass die Gebühren für ihre Leistungen durch die GOP gesetzlich geregelt ist. Hier können Sie einen freien Termin für ein erstes klärendes Gespräch selbständig auswählen.

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